Als Autodidakt und Bricoleur schaffe ich mit der rostigen Seite des Chirurgen Vergängliches und Überflüssiges, zumeist aus Eisen.

 

2004 bekam ich Lust nicht immer nur Nützliches zu Basteln und Bauen, sondern auch mal die Ideen zu Unnützem zu verwirklichen. Seither schneide, forme, schmiede und schweiße ich Metall. Besonders faszinierend finde ich die Vorgänge beim Schmieden, dieses archaische  Gefühl, wenn man das glühende Eisen verformen kann. Das Rosten ist der andere Vorgang, den ich schätze. Es ist für mich ein Symbol für die Vergänglichkeit auch recht solider Dinge, spielt sich aber in noch begreifbaren Zeiträumen ab. Bis ein Stein vergeht dauert mir zu lange.

Aus Respekt vor der Kunst der Schmiede verstehe ich mich nicht als Schmied, sondern als Künstler, der auch Schmiedetechniken benutzt. 

Ich genieße das Privileg Schönes zu schaffen.

Die Objekte aus Eisenblech sind zunächst blank

Draußen zeigen sie bald die Zeichen der Vergänglichkeit

Bis sie dann schön rostig sind

In einigermaßen geheizten Räumen rosten sie nicht, dunkeln aber stark nach.

 

Geschmiedetes rostet draußen langsamer als die Blechobjekte, drinnen behält es seinen durch Bürsten entstandenen Mattglanz.

 

Auf Wunsch kann ich auch alle Objekte mit Metalllack anstreichen, sie dunkeln dann aber auch nach.

 

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© Sarkin Kwano